Günther Förg (1952-2013)
Der Maler, Bildhauer und Fotograf Günther Förg (1952 in Füssen geboren, 2013 in Freiburg i.Br. gestorben) studierte von 1973–1979 an der Akademie der Bildenden Künste, München, bei Karl Fred Dahmen. Neben Ausstellungen u.a. in Chicago, Zürich, München, Köln ist er 1992 auf der documenta IX vertreten. Eine bedeutende Ausstellung folgt 1995 am Stedelijk Mueum in Amsterdam. Als Professor für Malerei war er an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, und bis zu seinem Tod an der Akademie der Bildenden Künste, München, tätig. 1996 erhielt er den Wolfgang-Hahn-Preis und 2003 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Er realisierte weitere Wandmalereien in Treppenhäusern der Frankfurter Messe, im Haags Gemeentemuseum, Den Haag, im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main, und Privathäusern. Kunst am Bau erstellte er für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (heute Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) sowie das Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestags in Berlin.